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Industriesteckverbinder für das Kontaktieren der Batterien unterliegen hohen Belastungen vor allem durch die Wärmeentwicklung durch den fließenden Gleichstrom, aber auch durch Funkenbildung beim An- und Abklemmen der Batterie. Hochwertige Kontaktbeschichtungen halten die Abnutzung gering. Jedoch sollte der Anwender immer darauf achten, dass kein Strom fließt, wenn die Steckverbindung getrennt wird. Neben der Abnutzung durch entstehende Mini-Lichtbögen besteht vor allem Gefahr für Leib und Leben. Batterien können grundsätzlich Gasen. Das entstehende Gemisch aus Luft und Wasserstoff (Knallgas) gilt bei einer Sättigung von 4% als explosiv und wird durch den Funken eventuell gezündet.

 
Unsere Batterieladegeräte sind grundsätzlich in der modernen HF-Technologie ausgeführt. Dabei wird der eingehende Netzeingangsstrom zunächst gefiltert (Störungen des Netzes dürfen die Steuerung der Geräte nicht beeinträchtigen) und danach gleichgerichtet. Somit erhält man einen pulsierenden Gleichstrom bei hoher Spannung, der durch nachgeschaltete Kondensatoren geglättet wird. Dieser jetzt noch geringfügig pulsierende Gleichstrom wird durch schnelle Transistoren mit einer sehr hohen Frequenz (33 bis 120kHz) "zerhackt" und dabei in einen Rechteckstrom gewandelt. Dieser Strom wird durch den Transformator geleitet und auf ein niedrigeres Spannungsniveau gebracht. Dabei wird durch Leerlaufpausen beim jeweiligen Umschalten die Spannungshöhe geregelt. Nach dem Trafo erfolgt eine neuerliche Gleichrichtung und Ausgangsfilterung. Der jetzt 99,99%ige Gleichstrom lädt die Batterie ohne sie unnötig zu erwärmen. Den üblicherweise vorhandenen Wechselstromanteil von ca. 7 bis 30% spart der Anwender als Kosten gegenüber seinem Energieversorger ein. Intelligente Lade-Ende-Erkennung und hoher Wirkungsgrad der Geräte sorgen für weitere Einsparungen an den Energiekosten aber auch bei der Wartung und Pflege der Batterien.

 

Ladekabel

Die Qualität der Ladekabel hat einen wesentlichen Einfluss auf die Ladung der Batterie. Fließender Strom verursacht immer Spannungsverluste, die des do größer werden je geringer der Leitungsquerschnitt und die Leitfähigkeit bzw. des do länger die Kabel sind. Achten Sie auf ausreichende Querschnitte und minimale Kabellängen. Bei Twinflex-Kabeln sind die beiden Adern mit einem Kunststoff umhüllt. Dieser dient nicht nur der elektrischen Isolation, sondern auch der mechanischen Festigkeit. Werden Gleichstromkabel nicht eng aneinander geführt kommt es zu Störungen bei Funk und Radioempfang.



 

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Stand: 29.05.09